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Was soll das bedeuten?

krippe

 

 

Ein leerer Stall.
Kalt ungastlich und zugig.
Ungeschützt nach allen Seiten.
Kein Raum zum bleiben, kein Raum zum Leben.

Und dennoch ist Advent.



Ein Gespräch an der leeren Krippe unter Freunden:

...Advent – was heißt das?        
„Erwartung.“
...und was oder wer wird erwartet?
„Spürst du es nicht?“
...nee, was denn?
„Wenn du auf jemanden oder auf etwas wartest, warum tust du es?“
...na, weil ich mir etwas Gutes oder eine besondere Begegnung erhoffe, sonst warte ich bestimmt nicht!
„Na also“
...was erwartest du denn?
„Das Licht, das Licht in dieser Dunkelheit, damit ich endlich sehen kann!“
...aber du hast doch zwei Augen und bist nicht blind und Glühbirnen gibt es auch. Wieso sagst du, du willst endlich sehen?
„Sieh dich um, in der Gesellschaft, in der Wirtschaft, in der Politik, auf  welche Zukunft steuern wir zu?“
...weiß ich auch nicht!
„Ja, kannst du mit dieser Haltung leben?“
...muss ich jetzt darüber nachdenken?
„Nein, aber du hast mich gefragt, wen oder was ich erwarte.“
...also, dann sag jetzt schon, auf wen wartest du? Wer soll dir das Licht bringen, damit du weißt, wo es lang geht?
„Ich habe keinen anderen gefunden als Jesus Christus – und glaub mir, ich habe lange gesucht. Seinen Geburtstag erwarte ich in jedem Jahr wieder neu. Er, der in einem kalten, ungastlichen und zugigen Stall zur Welt kam, uns als Licht auf dem Weg, die Zukunft gezeigt hat und mit seinem Leben immer wieder neu zeigt. Der die Gemeinschaft mit denen gesucht hat, die keine Hoffnung mehr im Leben hatten.“
...wie meinst du das?
„Sag, was macht dich am meisten froh?“
...wenn jemand mit mir lieb ist.
„Siehst du, da sind wir uns ganz einig! ...und Jesus Christus ist die Liebe. Darum ist er mein Licht im Leben, besonders dann, wenn es so unwirtlich um mich herum zugeht. Wenn mich das Gefühl bedrängt, alles läuft schief. Der Klimawandel, die Raffgier der Banken, die Missgunst und die vielen Menschen, die mit ihren seelischen Verletzungen sich gegenseitig das Leben schwer machen und ich, mit meinen eigenen Macken...“
...du bist sicher, das Jesus dir die Zukunft sichert?
„Ganz sicher!“
...und wenn nicht?
„Hast du etwas Besseres? Bitte, du solltest es aber tief geprüft haben.“
...nein, das habe ich nicht. Ich weiß ja kaum etwas von diesem Jesus Christus, von dem du so überzeugt bist, dass du dich jedes Jahr auf seinen Geburtstag vorbereitest.
„Du kannst dich ja mal auf ihn einlassen. Die Liebe, die Jesus Christus ist, weist keinen ab, sie fordert nichts für sich. Sie ist gütig und sucht nicht ihren Vorteil. Sie trägt das Böse nicht nach. Sie verzeiht und ist immer wieder bereit, einen neuen Anfang zu machen. Die Liebe hört niemals auf. Hast du was Besseres?“
...nein, ich will dir ja gerne glauben... Aber ich bin skeptisch...doch ich will mich, wie du sagst, mal auf diesen Jesus einlassen.
„Gut, kommt mit, wir wollen uns einstimmen, IHN am Fest seines Geburtstages, an Weihnachten, zu erwarten. Wir beide mit vielen Anderen zusammen. Ich freue mich!“